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Eidgenössisches Turnfest Basel (20. - 23.06.02)
 
Am Donnerstagmorgen um 07.05 Uhr fuhr das Postauto mit 17 Turnern und 6 Turnerinnen in Richtung Rafz ab. In Buchberg-Rüdlingen stieg noch eine Schulklasse und der TV Buchberg-Rüdlingen ein, wodurch das Postauto für einmal voll im Bahnhof Rafz ankam.

Die Reise ging dann mit der S-Bahn nach Zürich und von dort mit dem Extrazug nach Liestal. In Zürich kamen noch drei Turner dazu, so dass wir nun komplett waren.

Der Coop-Rail-Shop wurde kurz nach der Abfahrt gestürmt, um die Verpflegung für die Fahrt zu besorgen. Im Raucherabteil wurde während der Fahrt intensiv an der Rauchentwicklung gearbeitet, wie man am Morgen bereits Stumpen rauchen kann ohne zu k..., bleibt der Schreiberin ein Rätsel!

Angekommen in Liestal, hiess es umsteigen in die Waldenburgerbahn, welche uns zum Festgelände in Bad Bubendorf brachte.

Nach dem Einlaufen stellten wir unsere Geräte bereit für die Gerätekombination. Es blieb genügend Zeit für das Einturnen und um 11.00 Uhr durften wir dann unseren Wettkampf beginnen. Anschliessend standen Kugelstossen und Pendelstaffette auf dem Programm. Wobei die Läufer und Läuferinnen eine ausgezeichnete Note erliefen: 9.58! Wow!

Für den 3. Wettkampfteil, Steinstossen, Wurf und Hochsprung, musste für den Hochsprung und das Steinstossen wieder nach Liestal gefahren werden. Leider hielt der Bus nicht an der angenommenen Stelle und mit der Bahn mussten wir anschliessend noch auf den Bus umsteigen, so dass wir etwas zu spät zum Wettkampfplatz kamen. Die Kampfrichter kannten das Problem und liessen uns wenig später dann starten.

Der erste Teil des Wettkampfs verlief somit unfallfrei und 14 Turner konnten bereits mit dem Festhüt-tenwettkampf beginnen. Die übrigen vertrieben sich die Zeit ebenfalls mit Flüssigkeitsaufnahme und machten sich um 18.00 Uhr zum Team-Aerobic auf. Anschliessend mussten sich zwei auf den Heim-weg machen und da waren’s nur noch 24.

Und schon hiess es wieder Busfahren, um nach Liestal zum Abendessen zu kommen. Einige besorg-ten unterwegs noch etwas Bier und kamen dann erst an, als alle andern bereits am Essen waren. Die Wartezeiten beim Essen waren mittlerweile auf ¾ Stunden angewachsen!! Zum Dessert gab es Bananen. Die Schalen flogen in der Halle hin und her und in die an der Decke aufgehängten Regenschirme: Das Kind im Manne ....!

Beim Fest am Abend traf man wieder die Vereine aus der Gegend. Einige Henggarter konnten sich nicht von den Buchemern trennen und der Gruppenzwang führte dann dazu, dass die erste Nacht für einige Ausdauersportler ohne Schlaf dafür mit grossen Kübeln Gummibärli vorüberging. Die Übrigen suchten sich in den frühen Morgenstunden einen Schlafplatz. Die meisten fanden diesen im Wald bzw. am Waldrand in der Nähe, Dank den Einzelturnern, welche am Wochenende vorher die Gegend inspiziert hatten. Einige nahmen zum Andenken Holzböcke mit nach Hause. Es soll sogar einer seinen Schlafsack im Wald nicht mehr gefunden haben! Und wieder machte sich am Morgen einer auf den Heimweg, da waren’s nur noch 23. Nicht alle überstanden die Nacht gleich gut, ein Jungturner hatte beinahe bis zur Bewusstlosigkeit gefeiert, er musste vom Verein zurückgelassen werden, als wir uns zur Besichtigung der Feldschlösschen AG aufmachten. Dafür schloss sich uns ein verlassener Heng-garter an. Im Bahnhof Rheinfelden bestiegen wir mit den Turnvereinen aus Altikon, Thalmheim, Wülflingen und .... natürlich Henggart und einem Verein nicht aus unserer Gegend die Dampflok, mit welcher wir zum Feldschlösschen gefahren wurden. Der verlorene Henggarter konnte sich nun wieder seinem Verein anschliessen und den Buchemern blieb es erspart, ihn zu adoptieren.
Im Feldschlösschen angekommen wurde unsere Gruppe von Jacquelin speditiv und mit viel Humor durch die Anlage geführt. Die Vorräte der Feldschlösschen leerzutrinken wäre wohl auch für die anwe-senden Vereine eine zu grosse Herausforderung gewesen, 18 Millionen Hektoliter Bier ist eben doch etwas viel. Einige suchten bei der anschliessenden Degustation ein stilles Plätzchen, um den versäum-ten Schlaf nachzuholen. Andere gaben sich Mühe, den Vorrat von 18 Millionen Hektoliter wenigstens etwas anzugreifen. Das in der Testphase stehende Chriesibier stiess allseits auf Begeisterung. Ginge es nach unserem Verein, wird der Verkauf sicher ein Erfolg. Um die wenigen zur Verfügung stehenden Flaschen wurde zum Teil sogar gestritten.

Zurück in Liestal bestieg ein Teil der Gruppe den Bus und fuhr zurück zum Festgelände, die übrigen machten sich in der Altstatt auf die Suche nach einem Restaurant. Der Kellner hatte seine wahre Freude an uns. Nebst essen und trinken konnte man vom Restaurant aus auch wunderbar beobachten, das weibliche Geschlecht fand dabei deutlich mehr Beachtung, was wohl am Verhältnis der anwesenden Männer zu den anwesenden Frauen lag.

Zurück auf dem Festgelände stürzten sich alle wieder ins Getümmel bis zum Umfallen.

Am anderen Morgen um 09.00 Uhr trafen wir uns wieder bei unserem Stammplatz. Heute war der Festumzug angesagt. Leider nicht ganz zu der Zeit, die eigentlich angenommen worden war, dennoch fand sich die Mehrheit des Vereins noch rechtzeitig zum Abmarsch an ihrem Platz ein. Eine kleine Gruppe machte sich zu dieser Zeit auf den Heimweg und da waren’s nur noch 18. Nach dem Umzug folgten noch weitere und da waren’s nur noch 13. Trotz der Heimgereisten schien es am Fest immer mehr Leute zu haben und das Gedränge in den Festzeltern wurde immer grösser. Leider musste am Abend noch einer zur Sanität gefahren werden, nachdem er in eine geköpfte Bierflasche gelaufen war. Die Wunde musste genäht werden.

Auf der Heimreise am Sonntag versuchten einige dem Schlaf zu entkommen, in dem sie einen Jass machten, die Müdigkeit gewann jedoch das Spiel. Angekommen in Desibach war allgemeines Erfri-schen angesagt, bevor es dann zu Fuss auf nach Buch am Irchel ging. Auf dem Weg stiessen noch einige der Heimgereisten hinzu und beim Neugüetli wartete auch noch der Schützenverein. Die Ge-meinde spendierte allen einen Volgaz-Apéro und der Gemeindepräsident Armin Ganz begrüsste die Turnerschar und die Schützen, zurück zu Hause! Herzlichen Dank! Beim anschliessenden Abendessen in der Sonne, wurde das verlängerte Turnwochenende beschlossen.

Zum Schluss noch die erzielten Resultate:

Einzel, Festwettkampf  
71
Stolz Michi
28.05
108
Kramer Martin
27.58
229
Ruf Sandro
26.46
352
Ganz Reto
25.40
352
Fehr Michael
25.40
 
Total Teilnehmer
647

Vereinsturnen, 3-teilig, Stärkeklasse 4, Rang 37 (von 142)  
Gerätekombination
8.35
Kugelstossen
8.62
Pendelstaffete
9.58
Hochsprung
8.22
Steinstossen
8.88
Wurf
8.72

 

Vielen Dank zum Schluss an alle Fans, die uns unterstützt haben und natürlich an unser Leiter-Team für die Arbeit, den Einsatz und die Planung!

 
 
 
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