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Turnfahrt ins Glarnerland (10.09.02)
 
Am Samstag, 7.45 Uhr, war allerhöchste Eisenbahn um die Wanderschuhe anzuschnallen und den Rucksack aufzubinden, denn um diese Zeit wurde der Treffpunkt bei der Postauto-Haltestelle Buch am Irchel von den Turner(2innen) für die Turnfahrt 2002 gestürmt. Klar war bereits, dass die Schirme und Regenmäntel nicht vergessen gehen durften, denn der Sternenhimmel fehlte definitiv! Auf der Fahrt nach Winterthur wurde auch noch den letzten unter die Sonnenbrille geäugt (selbst versteht sich nicht wegen dem Sommerwetter: Der Abend zuvor wurde auch schon willig genutzt, um die Stimmung für das bevorstehende Wochenende auf Nieren und Lunge zu prüfen). Mit dem Zug ging es dann mit uns 18 TV-Leuten weiter Richtung Zürich und von dort aus mit Zwischenhalt in Ziegelbrücke ins Linthal, wobei tapfere Bleichgesichter bereits wieder das 1. malA anzustossen wagten. Die 10 Minuten-Überholung einer Autoschlange auf dem Hinweg liess es nicht zu, die Schadenfreude ganz zu unterdrücken. Weil das Wetter nicht ganz mitspielen wollte, mussten wir leider auf eine bestimmt amüsante Klettersteige verzichten und durften uns zur Entschädigung beim 3. Klausen-Memorial austoben. Wir staunten nicht schlecht, als die Oldtimer-Piloten mit ihren antiken Atomobilen und Motorräder mit ach und Krach (!) die Rennstrecke auf den Klausenpass in Angriff nahmen. Doch wer hätte gedacht, dass diese 21,5 km in etwa 15 Minuten durchfahren werden konnte (zu beachten: Sogar Urmodelle von 1902 durften ihr Motor aufheulen lassen!). Erstaunlich war auch, dass in den Kurven keine Räder ihre Vehikel überholten! Als unsere Beine langsam ermüdeten, verschob sich unser Standort doch eher in Richtung Festzelt. Dies entpuppte sich später als eine A spontan gute Idee: Der Regen gewann einmal mehr das Wetterduell mit der Sonne. Für das Abendessen in Braunwald war der Weg mit dem Berg-Bähndli doch die beste Entscheidung (was sicher 2 unserer Gruppe am nächsten Tag bestätigen konnten...). Dort angekommen, verstauten wir unser Gepäck in die Zimmer der Jugi ähnlichen Hütte, das für Gruppen-Reisende zusätzlich zum eigentlichen Hotel hingestellt wurde ;). Um 18 Uhr war der Treffpunkt der Esssaal des Panorama Hotels Waldhaus (Ihr 5-Herz Hotel im Glarnerland.. gäähhhn!). Nach diesem sensationellen 5-Gang Diäte-Menü (5 mal das selbe: Auch sehr originell!) für unseren doch eher feissen TV, wurde einstimmig die Rückkehr ins Tal zur Formel 1 Demofahrt beschlossen. Auch die Regenschirme hatten ihren Heidenspass im Tal, wobei sie nicht alle von uns begl&uAuml;cken konnten. Nach einigen spannenden Runden von antiken Rennautos (+ einer doch fast zu ernst genommenen Demo, wie man eine Kurve austrickst.. oder doch umgekehrt?) flitzte auch noch ein eher neueres Modell durch die Strassen von Linthal. So richtig umregnet ging es dann weiter in die Event-Bar des Turnvereins Linthal. Dort wurde von unseren fleissigen Plantschern demonstriert, dass man niemals zu viel nass abbekommen kann *g* (nur einem stieg das Wasser über den Kopf...). Unser TV lehrte auch den Glarnern, wie man bei uns den Begriff „Fäschte was sZüg hebet“ definiert. Das Tanzbein wurde munter geschwungen und auch der Meter hatte keine Ruhe. Und da kein Stifel zu sehen war, musste sogar (..)ein Schirm dranglauben. Ein wenig erschöpft, aber dennoch mit der üblich heiteren TV-Stimmung wurde der Heimweg mit dem Berg-Bähndli in die „Jugi-Hütte“ A in Angriff genommen. Nur 2 von uns durften sich einen Wanderweg aussuchen (Respect and Thanks!!). Die Nacht wurde von allen mit einem bärenstarken Tiefwinterschlaf mit rascher Eintreffquote genutzt. Am Morgen wurde die ganze Mannschaft um 9 Uhr aus den Träumen gerissen und in die kalte(!) Realität zurückgeholt. Bei einem noch auf Eis gelegtem Brot-Zmorge (mit einem riesigen virtuellen Fleisch- und Käsesortiment) konnten wir uns moralisch auf die 2 ½ stündige Wanderung vorbereiten. In dieser gemütlichen Runde vermisste man doch glatt die blendende Sonne, die doch vielleicht einige dazu gebracht hätte, ihre Sonnenbrillen zu ziehen ;) . Der Marsch ins Bächital konnte starten: In doch eher feuchterem Alpenklima nahmen wir die erste und letzte (1 ½ Stunden) Steigung in Angriff. Auf den letzten Metern zur gemütlichen MiAttags-Raststätte (Hütte-Beizli Bächi) wurde sogar noch um den Bergpreis gekämpft. Natürlich mit der Unterstützung des doch eher dominanten Gedanken an einen heissen Schüblig. Die Mittagspause mit den feinen Schübligs und den wohlenden Süppchen wurde mit den üblichen heiteren Spielen wie „Chuehandel“ oder „Hoseabe“ ergänzt. Doch bald wurde es Zeit für den Abstieg ins Tal. Bei doch eher kühleren Temperaturen und wunderschönem Panorama (so waren wir uns auf jeden Fall einig, wäre die Tatsache gewesen, bei vielleicht besserem Durchblick der Wolken) lernten wir die Kunst des Wanderns auf nassen, schmalen, steilen und relativ holprigen Wanderwegen zu beherrschen ;). Mit lahmen Beinen und tauben Knien kamen wir schliesslich an unserem Zielort namens Luchsingen an. Die Heimfahrt wurde dann auch entsprechend für die RegAenerierungsphase genutzt. Und einer wurde auf eine neue liebevolle TV-Art geweckt: Wenn der Schnupf schon nicht selbst genommen werden kann, wird er von den sozialen Kollegen mit einem Röhrchen in die Nase befördert. Einige schlossen die feucht-fröhliche und wiedereinmal gelungene Turnfahrt im Restaurant Sonne ab.

ÄS MEGA DANKESCHÖN A D’S FRÄNZI =) (Zisi alias Franziska Sydler) FÜR D‘ORGANISATION!!...

Ps.: Auch noch ein MERCI an meinen Abfallträger ;)



Noch einige Gedanken und Sprüche während des Weekends:

BeimA Klausen-Rennen in Linthal vor einem Süssigkeiten-Stand:
Gewürz*: „Gits da Zigarette?“ Verkäuferin: „Nei..“ Gewürz*: „Guet dänn nimi ä Schoggibanane!“

Motto von Gewürz* und gemauerter Schwester*: „Hüt lömer eus nöd ufrisse, also verreckts au nöd!“ *g*
Grund: Sie sahen ein, dass das Aufreiss-Duell gar nicht erst beginnen musste, da einheimische Stimmen nicht zählten und die Chancen fürs Gewürz* bereits zu gut standen (Serviertochter gab ihr bestes: „Därfi no dä Täller abruume?“ ;)

Big Boss* beim Salat essen.. kommt der Kellner: „Sie bruched ja gar kein Täller, Sie mached das au so hervorragend!“ ..das Sett konnte mAan vergessen!

Reiseleiterin* zu einem weiteren Weckversuch auf der Heimreise: „Därfi jetzt d Büchse a sini Büchse rüerä? ..so ähnlich dem Motto „Büchse zu Büchse, hohl zu hohl“ =)

*Die Namen wurden personenspezifisch abgeleitet

 
 
Ein Beitrag von Simona Huber
 
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